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Livemitschnitt des Punktspiels FC Stahl gegen BSC Fortuna Glienicke

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geschrieben von Andreas Koch

Es lief bereits die 1. Minute der Nachspielzeit, als sich die akribische Spielvorbereitung von Stahl-Trainer Eckart Märzke spielentscheidend auswirkte: er verriet  seinem Keeper Steffen Sgraja die Lieblingsecke des Premnitzer  Elfmeterschützen Lukas Block und da Sgraja ein erfahrener Mann ist, hörte er auf seinen Trainer und rette somit seiner Elf den Auswärtssieg und die Tabellenführung in der Landesliga Nord.

Die 169 Zuschauer sahen ein hitziges Havellandderby, was nicht ausschließlich an den tropischen Temperaturen lag. Bei Premnitz nahm Torjäger Sebastian Krumbholz zunächst noch auf der Bank Platz, beim FC Stahl blieb Jonas Meyer draußen und der US-Amerikaner Mc Cullough war zum 1. Mal im Kader.

Es waren gerade einmal 3 Minuten gespielte, da narrte Mudai Watanabe seinen Gegenspieler Delvalle erstmals, legte zu Lukas Hehne auf und der versenkte den Ball sehenswert im Premnitzer Tor. Der Gastgeber wirkte geschockt und die Brandenburger bestimmten zunächst die Partie, was sich mit zunehmender Spielzeit aber ändern sollte. Der TSV Chemie bekam nach einer Viertelstunde das Spiel in den Griff, schnürte die Gäste phasenweise ein, aber erzielte damit nur selten Torgefahr. Erst nach einer halben Stunde Spielzeit brannte es dann lichterloh im Brandenburger Strafraum, eine Eckenserie der Premnitzer wurde aus Sicht der Gäste mit Glück und Geschick überstanden. Der FC Stahl versuchte sich immer wieder aus der Umklammerung zu befreien, setzte zu Kontern an, die aber durch Moriwaki und Watanabe ungenutzt blieben. In die stärkste Phase der Hausherren zog Hubert Horodecki dann einfach mal aus 20 Metern ab und es stand nach 37 Minuten 0:2. In der 45. Minute gab es den nächsten Aufreger: der Premnitzer Marvin Otto und der Brandenburger Danilo Ferreira sahen nach einer Rangelei glatt Rot.

Nach der Pause kam dann auf Seiten der Gastgeber Sebastian Krumbholz ins Spiel, es sollte eine rassige 2. Halbzeit werden. Die Begegnung lebte nur vor allem von der Spannung, Chemie riskierte viel, lief hoch an und bot den Gästen somit natürlich immer wieder Raum für Konter. Darüber war Stahls Trainer Eckart Märzke nach dem Spiel dann auch etwas verärgert. „Bei aller Freude über den Sieg, am Montag werden wir mit den Jungs mal darüber reden müssen, wie man einen Gegner in solchen Phasen des Spiels, besonders als wir dann auch noch in Überzahl waren, auseinander spielt.“ lautete sein nüchternes Fazit. Denn seine Mannschaft kam nach dem Anschlusstreffer in der 61. Minute nach einem Freistoß nochmal gehörig in Bedrängnis, als Dominik Bradburn per Kopfball einnetzte. Der nicht immer souveräne Schiedsrichter Sebastian Ehmke sorgte  in der 81. Minute für noch mehr Platz auf dem Spielfeld und schickte Marvin Krause mit Gelb/Rot früher zum Duschen. Mit dem dramatischen Finale in der Nachspielzeit, als wie beschrieben Steffen Sgraja den selbstverschuldeten Strafstoß parierte, endete ein emotionsgeladenes Derby.

FC Stahl: Sgraja, Flieger(64.Glomm), Schimpf, Jordanov, Mertens, Ferreira, Horodecki, Moriwaki, Watanabe, Otto(46.Meyer), Hehne(81.Mc Culough)

nächstes Spiel

Samstag, 21.09.2019 15:00 Uhr
Stadion am Quenz
Punktspiel Landesliga Nord

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